Tokio Hotel verbindet
  Kapitel 41-62
 
Kapitel 41

BEI BILL UND TOM

„Na Brüderchen alles geklärt mit Nadl!?“ fragte Bill unschuldig. „Ja, sie ist einfach super! Es waren wirklich bloß Missverständnisse!“ gab Tom zurück. „Und seid ihr nun zusammen?“ fragte Bill wieder. Tom strahlte ihn an „ ja sind wir und dieses mal bin ich mir sicher das es was Ernstes ist!“ gab er zurück. „Das heißt keine Groupies mehr? Du willst ihr wirklich treu bleiben?“ hakte Bill noch mal misstrauisch nach. Schließlich kannte er seinen Bruder und der nahm Beziehungen normalerweise nicht so ernst. „ Ja will ich!!! Keine Groupies mehr! So was wie mit Nadl hab ich noch nie erlebt!“ gab Tom darauf ernst zurück. „Na dann alles Gute!“ meinte Bill. „ Lass uns pennen gehen!“ sagte Tom noch und die Beiden sprangen ins Bett.

Am nächsten Morgen wurde Bill unsanft geweckt. Er schlug die Augen auf und sah das Tom halb auf ihm lag. „ Hey Tom, würde es dir etwas ausmachen, mich in Ruhe weiter pennen zu lassen? Du bist zwar mein Zwilling aber so nah brauchst du mir dann doch nicht zu kommen!“ Tom gab nur ein Brummen von sich, legte sich wieder auf seine Seite und schlief seelenruhig weiter. Doch nun konnte Bill nicht mehr pennen und er rief bei Nadl und Jule an.

Eine verschlafene Nadl nahm den Hörer ab „ Ja was ist denn?“ „ Hey ich bin’s Bill!“ meldete er sich. „ Nein nicht wahr, ich dachte der Weihnachtsmann ruft an!“ gab Nadl muffelig zurück. „Sorry das ich dich geweckt hab aber mein Bruder rückt mir so nah auf die Pelle und ich kann nicht mehr pennen! Schläft Jule noch?“ sagte Bill leise. „Ja warum?“ gab Nadl zurück. „Gut, ich wollte dich fragen ob wir beide nicht die Zimmer tauschen wollen, ich glaub hier würde sich darüber jemand sehr freuen!“ antwortete Bill ihr wieder. „Meinetwegen! Komm dann gleich rüber!“ sagte Nadl und legte auf. Sie streckte sich noch einmal und stand dann auf. Sie ging rüber zu Bill und Tom und klopfte.


Kapitel 42

Bill riss die Tür auf und grinste sie an „ Viel Spaß mit Tom!“ „ Ja ja, und dir mit Jule.“ Gab Nadl bloß zurück.
Sie schloss die Tür und legte sich zu Tom ins Bett. Sie beobachtete ihn etwas beim schlafen und musste lächeln. Er sah aus wie ein Engel. Dann kuschelte sie sich in die Decke und schlief wieder ein. Bill legte sich neben Jule und schlief auch sofort ein.
In der Zwischenzeit wurden aber die anderen Mädels wach und überlegten sich wie sie die anderen wohl wach kriegen konnten. Pj beschloss, dass Alina bei Gustav und Georg anrufen sollte und das tat sie auch. „Ja!“ kam eine fröhliche Stimme vom anderen Ende des Hörers. „ Ach Menno du bist ja schon wach!“ meinte Alina etwas vorwurfsvoll und Gustav antwortete ihr „ Tja kann ja nicht jeder son Langschläfer sein wie die Twins.“ „ Na dann müssen wir die eben wecken!“ meinte Alina dann wieder. „Ähm Alina, magst du nicht zu uns rüber kommen?“ fragte Gustav. „ Ja kann ich gleich machen, aber erst geh ich duschen okay!?“ antwortete Alina. „Ja klar dann bis gleich!“ gab Gustav freudig zurück und legte auf.
„Gustav war schon wach!“ sagte Alina nur und ging ins Bad. „ Na dann rufen wir die Twins an!“ meinte Sandra. „ Ne lass mal wir sollten uns auch langsam fertig machen!“ gab Pj darauf hin zurück.
Sandra war’s egal und so verschwanden die beiden zu Alina ins Bad.

BEI NADL UND TOM

2Bill gib mir meine Decke wieder!“ maulte Tom. Keine Reaktion. „Bill man, mir is kalt, jetzt gib mir meine Decke endlich!“ sagte Tom nun sauer, Doch immer noch keine Reaktion. Nun setzte er sich auf und zog ihm die Decke weg „ So das hast du nun davon! Nadl!?“ „Na damit hattet du jetzt nich gerechnet oder?“ fragte Nadl ihn während sie sich zu ihm drehte. Tom grinste sie an und zog die Decke über sie beide. „ Aber ist mir gerade lieber als Bill!“ sagte er noch und küsste sie dann.

Kapitel 43

Auch Jule erwachte langsam zum leben! „Nadl. Aufstehen!“ sagte sie verschlafen. Doch Nadl rührte sich nicht. Jule rüttelte an ihr und wurde stutzig. So schmal ist Nadl nicht. Sie zog die Decke weg und sah Bill. Mit einem mal war sie auf den Beinen und rief „ DU hier!?“ Bill öffnete verschlafne die Augen „ Was issen los?“ fragte er. „Na ja, ich hab mich ein wenig erschrocken, dass da nicht Nadl neben mir lag.“ Gab Jule zurück. Bill grinste sie an und meinte „ Ach Jule, Nadl und ich haben die Zimmer vorhin getauscht. Tom kam mir etwas zu nahe!“ „ Na dann werden die ja wohl Spaß haben!“ gab Jule trocken zurück und verschwand dann im Bad. Dort setzte sie sich auf den Wannenrand und dachte
Dann stellte sie sich unter sie Dusche.

BEI NADL UND TOM

„Hey was machst du?“ fragte Nadl als Tom plötzlich aufhörte sie zu küssen. „Na ich geh jetzt duschen!“ gab Tom frech zurück. „Na du bist ja gemein!“ meinte Nadl dann wieder und warf ihm ein Kissen entgegen. „Wieso bin ich denn gemein? Du tauscht ja einfach mit Bill das Bett!“ grinste Tom zurück. „Na gut dann geh duschen! Ich werd noch ein bisschen träumen!“ gab Nadl dann zurück und kuschelte sich wieder in die Decke. Sie roch nach einer Mischung aus Tom und Bill und gleich schlief sie wieder ein. Tom verschwand im Bad.

AUS TOMS SICHT

Mannoman, hätte ich jetzt keinen Rückzieher gemacht, hätte Nadl vielleicht wieder geglaubt das ich sie doch bloß fürs Bett will. Na ja ist ja noch mal gut gegangen. Aber hätte es sie wirklich gestört wenn ich weiter gegangen wäre??? Sie ist schließlich 20 und nicht 15 oder so….

Dann zog er sich aus stellte sich unter die Dusche und genoss das Wasser das auf seinen Körper prasselte.
Nadl war schon wieder ins Land der Träume entschwunden und merkte so auch nicht, dass Tom sich wieder zu ihr legte.


Kapitel 44

Er beugte sich über sie und Nadl wurde von Wassertropfen aus seinen dreads geweckt. Sie drehte sich zu ihm und küsste ihn sacht „Na fertig geduscht?“ „Sieht man das nicht?“ fragte Tom zurück. „Na vielleicht wolltest du mich ja bloß holen kommen zum Duschen!“ grinste Nadl und zog Tom an sich. „ Nadl weist du warum ich vorhin duschen gegangen bin?“ fragte Tom. „ mh…, lass mich überlegen!!! Du hast garantiert kalt geduscht und ja ich weiß auch warum! Du konntest es kaum verbergen!“ grinste Nadl. Tom zog den Mundwinkel schief. „Hey, kann man ein schöneres Kompliment bekommen?“ fragte Nadl nun und nun konnte auch Tom wieder lachen. „Ich hab gedacht wenn ich weiter gehen würde, würdest du wieder denken, dass ich bloß mit dir ins Bett will!“ Nadl zog ihn an sich und küsste ihn. „Du hättest es ja auf einen Versuch ankommen lassen können.“ Sagte sie dann. Dann stand sie auf und sagte „ Ich geh dann mal wieder zu Jule rüber um mich fertig zu machen. Ich schick dir dann mal deinen Bruder wieder!“ „Aber denk daran, dass ich dich schrecklich vermissen werde!“ gab Tom zurück. Dann verschwand Nadl zu Jule und Bill.
Sie öffnete die Tür und rief „ kann ich rein kommen oder seit ihr beschäftigt!?“ „Nein, nein, kannst rein kommen!“ gab Bill zurück. „Dürfte ich dich dann wieder zu deinem Bruder schicken? Der stirbt sonst noch vor lauter Sehnsucht!“ grinste Nadl Bill an. „Gut! Wann treffen wir uns denn?“ fragte Bill noch. In ner Stunde inner Lobby und dann gehen wir essen ok!?“ antwortete Jule.
„Alles klar, dann bis nachher!“ meinte Bill noch und verschwand.

Kapitel 45

Jule schnappte sich das Telefon und sagte den Anderen noch bescheit, dann machten sie sich fertig.
Nach einer Stunde standen die 9 dann in der Lobby. „Und wo gehen wir jetzt essen?“ fragte Georg. „Mh, wie wär’s mit Pizza im Stadtgespräch? Die bester Pizza aus Vechta!“ schlug Nadl nun vor. Die Jungs waren gleich Feuer und Flamme und auch die Mädels waren nicht abgeneigt. Also stiefelten die 9 los. So weit war es zum Glück nicht, denn sonst hätte es noch länger gedauert bis sie dort angekommen wären. Alle 5 Meter kamen Fans und wollten Fotos oder Autogramme. „Man ey, ich hätte gedacht, die wären alle aufem Markt!? Ist doch Sonntag!“ meinte Nadl zu den Mädels. „ja aber anscheinend haben die die selbe Idee, Sonntags auszuruhen für Montags!“ gab Jule trocken zurück.
Dann kamen sie endlich an. Sie setzten sich an den großen Tisch hinten Rechts in der ecke und konnten auch gleich bestellen. Nadl, die Tom in der Öffentlichkeit nicht küssen durfte setzte sich dicht neben ihn. Auch Bill saß dichter an Jule als sonst und Gustav flirtete heftig mit Alina. Nadl flüsterte Tom zu „Hey kleine, ich möchte dich jetzt gerne küssen! Da das ja aber nicht geht hab ich mir das überlegt.“ Tom schaute sie verdutzt an, dann merkte er was Nadl meinte. Ihr Fuß wanderte sein Bein hoch und Tom tat es ihr gleich. „Sagt mal Leute was machen wir denn heute noch wenn wir nicht auf den Markt gehen?“ fragte Georg. Pj und Sandra antworteten das sie noch mit ihren Jungs auf den Markt wollten und sich nach dem Essen ausklinkten. Auch Alina wollte nach dem Essen gehen. „Na ja keine Ahnung! Also für uns ist der Sonntag immer so zur Erholung! Also macht euch doch nen chilligen Tag vorm Fernseher!“ antwortete Nadl. „Ja und was macht ihr?“ fragte Gustav zurück. „Also ich denke Tom und ich wissen was wir tun!“ grinste Nadl. Doch sie ließ die Jungs in dem Glauben das sie wahrscheinlich auf dem Zimmer verschwinden würden. Doch Nadl hatte andere Pläne, sie hatte Tom einen Tag alleine auf dem Markt versprochen und den wollte sie heute einlösen.
„Was Bill und ich machen wissen wir noch nicht!“ sagte Jule. „Na wie wär’s denn wenn wir uns n paar DVD´s anschauen?“ warf Bill in die Runde. „Ja das ist ne spitzen Idee!“ gab Gustav zurück. Also war die Sache auch schon abgemacht.
Dann kam die Pizza und die Mädels konnten kaum zusehen wie schnell die Jungs ihr Essen auf hatten. Dann ging es zurück ins Hotel.


Kapitel 46

Pj und Sandra verabschiedeten sich und auch Alina fuhr nach hause.
Tom küsste Nadl und die anderen 4 verschwanden auf einem Zimmer. Tom und Nadl gingen sehr langsam hinterher, denn sie knutschten die ganze Zeit. Auf dem Zimmer meinte Tom leise „ Du hast doch nicht das vor, dass ich denke was du vor hast oder?“ „ Was denkst du denn was ich vor habe?“ fragte Nadl frech zurück. „Na ja, wenn ich mich dich so anschaue, dann hätte ich da schon so eine Idee!“ grinste Tom. Dann drängte er sie etwas an die Wand und küsste sie wieder lange. Nadl dachte bei sich < Eigentlich wollte ich ja mein versprechen einlösen, aber ich weiß nicht wie lange ich Tom noch widerstehen kann.> Nadl grinste ihn an und fragte „ Was hast du denn mit mir vor?“ Tom grinste wieder, sah sie verliebt an und fing wieder an sie zu küssen. Doch diesmal ganz anders als vorher. Er küsste ihren Hals, fuhr mit seinen Fingerspitzen über ihren Rücken und jagte ihr so einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken. Nadl vergrub ihr Gesicht in seiner Halsgrube und ihre Hände unter seinem shirt. Toms Hände wanderten unter ihr Top und umfasste zärtlich ihre brüste. Nadl fühlte sich wie im 7ten Himmel. Sie zog ihm das shirt aus und fuhr mit ihren Fingern seine Konturen nach. Sie grinsten sich an und küssten sich wieder. Diesmal fuhr Nadl mit ihrer Zunge und ihren Lippen seinen Body nach. Zwischendurch beobachtete sie seine Reaktion und er schien ihre Berührungen sichtlich zu genießen. Sie kam wieder hoch und Tom fragte „ Wollen wirs wirklich so weit kommen lassen?“ Nadl lächelte ihn an und sagte dann leise! Eigentlich hatte ich was anderes mit dir vor aber das hier macht viel mehr Spaß!“ Tom küsste sie und irgendwie schafften sie es dann zum Bett….

Kapitel 47

Bei den anderen ging es lustig zu. Sie schmissen eine DVD nach der anderen rein und nebenbei ärgerten sie sich gegenseitig. Von den Filmen bekamen sie nich viel mit, Vor allem Bill und Jule hatten was anderes zutun als sich den Film anzuschauen. Entweder versuchten die beiden sich gegenseitig zu kitzeln oder sie phantasierten was sie sich gerade bei Georg und Gustav vorstellten. Nach ein paar Stunden hatten aber auch die 4 genug davon und Jule meinte „ Sagt mal, wollen wir nich Tom und Nadl n bisschen ärgern?“ Bill schnappte sich auch gleich das Telefon und rief bei den beiden aufn Zimmer an. „ JA“ sagte ein etwas verschlafener Tom „Hey ich bin’s Brüderchen! Na alles klar bei euch?“ fragte Bill. Tomschaute Nadl an, die selig schlief.“ Klar wieso?“
„Ich mein nur, man hat so lange nix von euch gehört!?“ gab Bill zur Antwort.
„Ja wir haben’s und gemütlich gemacht und sind dann wohl eingepennt!“ gab Tom nüchtern zurück. „So, so gemütlich gemacht!?“ fragte Bill noch mal und man hörte die anderen lachen. „Ja gemütlich gemacht! Sonst noch was?“ fragte Tom patzig. „Ja, wir wollten euch fragen ob ihr noch rüber kommt?“ fragte Bill. „Ne, Nadl pennt und ich will bei ihr bleiben!“ gab Tom zurück „ Aber euch noch viel Spaß!“ dann legte er auf.
„Aufgelegt!“ sagte Bill erstaunt zu den anderen. „Na dann muss es ja mächtig gemütlich sein wenn er einfach so auflegt!“ meinte Georg grinsend. „Nadl schläft!“ gab Bill zurück und das Grinsen in Georgs Gesicht erstarb. „Scheint ihm ziemlich ernst zu sein das mit Nadl!“ sagte Bill noch. Dann beschlossen auch die 4 auf ihre Zimmer zu verschwinden.


Kapitel 48

BEI BILL UND JULE

„Du Bill, schauen wir noch ne DVD?“ fragte Jule. „Klar! Was denn?“ fragte Bill zurück. „Mh, wie wär’s mit SAW!“ fragte Jule wieder. „ Ja super!“ entgegnete Bill. Die beiden zogen sich um, schmissen sich dann aufs Bett und machten den Fernseher an.
Jule kuschelte sich an Bill und er fragte „ Na, Angst?“ „Nö! Aber so ist bequemer!“ bekam er zur Antwort.
Jule hatte wirklich keine Angst vor Horrorfilmen, immer wenn sie mit Nadl DVD`s schaute musste sie mit ihr den Film < Der Fluch von Darkness Falls> gucken und obwohl Nadl den Film schon mitsprechen konnte hatte sie wahnsinnige Angst dabei. Jule musste dann immer ihre Hand halten und die war hinterher oft blau.
Bill schaute sie noch einmal skeptisch an und Jule meinte noch mal „ Bill, ich hab echt keine angst!“ nun war auch er mehr oder weniger überzeugt. Etwa in der Mitte des Films hatte Jule kein Bock mehr zu gucken und fing an Bill zu ärgern. Erst piekste sie ihm in die Seite, dann kitzelte sie ihn und schließlich endete es in einer Rangelei, wo Bill die Oberhand gewann.
Er schaute Jule herausfordernd an, doch die hatte gar keine Lust sich zu wehren.
Bill ließ ihre Hände los und stützte sich auf dem Bett ab. Das war das erste Mal das sie sich so nah waren. Ihn durchflutete ein warmes Gefühl.

AUS BILLS SICHT

Oh man, wie gerne würde ich sie jetzt küssen! Doch konnte ich das zu lassen? Außerdem scheint es für sie bloß gut Freundschaft zu sein

Doch da meldete sich eine kleine Stimme im Hinterkopf….

Kapitel 49

< Mensch Bill! Mach es einfach! Dann weist du wenigstens bescheit!>

Er lächelte Jule an und kam ihrem Gesicht immer näher. Dann berührten sich ihre Lippen, ganz sanft.
Sie versanken in einem endlos dauernden Kuss.
Doch dann machte Jule sich los, sie schaute Bill an und sagte verlegen „ Ähm Bill, sorry aber das geht nicht!“ Bill schaute sie an, seien Gedanken überschlugen sich < Wie das geht nicht? Sie hatte mich doch zurück geküsst, warum ging das denn jetzt nich?>
„ Sei mir nich böse aber das geht mir alles zu schnell!“ >Wie zu schnell?> Bill Gedanken überschlugen sich immer noch, bis er dann endlich fragen konnte „ Und warum…“ er holte tief Luft „ Warum hast du dann mitgemacht?“ Er war sich sicher er liebte Jule.
Jule schaute ihn flehend an. Er setzte sich neben sie, dann antwortete sie „ Bill ich weiß nicht ob ich das kann!?“ Schau, Mittwoch seit ihr wieder weg und ich weiß nich ob ich das packe!?“ „Ja aber, es gibt doch Handy und alles und wenn wir frei haben komm ich dich besuchen und wenn wir in eurer Nähe spielen lassen wir euch holen!“ sprudelte es aus Bill heraus. „ Ja aber wenn ich dich dann wirklich brauche bist du nicht da! Ihr habt grad euer Album Europaweit veröffentlicht, glaubst du wirklich du hast dann noch Zeit für mich, wenn’s erstmal richtig los geht? Ihr habt in Deutschland schon so viel zu tun, was ist wenn es in den anderen Ländern genau so abgeht?“ gab Jule zu bedenken. „ Aber schau, Nadl und Tom Versuchens doch auch!“ fing Bill wider an. „ Ja die ticken ja auch gleich und wen es wirklich länger halten sollte dann ist Nadl auch stark genug dafür!“ Bill schaute Jule nur traurig an. „ Bill bitte! Ich hab dich echt super gerne aber das kann ich nich! Ich werde dich als Kumpel schon so sehr vermissen!!! Was meinst du wie das wäre wenn wir zusammen wären!?“ fragte Jule ihn.
Bill wusste das sie Recht hatte und antwortete ihr „Ja du hast ja Recht! Aber daran ändern das ich mich verliebt habe tut es nicht!“ „Bill wenn wirs versuchen würden, würde mir deine Abwesenheit mein Herz zerreißen!“ sagte Jule noch einmal. Bill wusste das es so besser war und nahm Jule in den Arm.

Kapitel 50

BEI TOM UND NADL

Ich schaute Nadl beim schlafen zu! Sie lächelte! Woran sie wohl dachte? An das was wir gerade eben getan hatten? Ich hatte mir geschworen, dass ich mit ihr nicht sofort ins Bett wollte und doch hatte ich es nicht geschafft. Ich konnte ihr einfach nich widerstehen. Sie ist so süß und hat immer dieses Funkeln in den Augen! Man o man ich hör mich an als wäre ich ein Volltrottel! So was hab ich früher nie gedacht. Da hab ich mit nem Groupie ne Nummer geschoben und das war’s! Jetzt lieg ich hier neben Nadl und mach mir Gedanken darüber wovon sie träumt! Da jetzt zieht sie ihre Nase kraus! Das ist so süß! Sie ist zwar älter als ich aber wenn sie schläft so süß und niedlich wie ein Engel.

Nadl drehte sich einmal und schlug die Augen auf. „ Beobachtest du mich schon lange?“ fragte sie lächelnd. „Ein wenig!“ antwortete Tom und dachte bei sich < und könnte es ewig weiter machen>. „Und wie sehe ich so aus im schlaf?“ fragte Nadl. „Wie ein Engel!“ sagte Tom und küsste sie. „Tom, ich muss dich mal was fragen!“ sagte Nadl nach dem Kuss. „Was denn?“ fragte er zurück. „Na ja, ihr fahrt Mittwoch wieder und wie soll’s dann mit uns weiter gehen?“ fragte Nadl ihn.
Ja darüber hatte er sich auch schon Gedanken gemacht, doch hatte er sie auch schnell wieder verdrängt. „Also ich weiß nich!“ gab er zu. „Ich hatte gedacht es wird so laufen, dass wir uns sehen wenn ich frei hab und ich lass dich herkommen wenn wir in deiner Nähe spielen! Ich weiß ich kann dir keine Beziehung bieten wie 1000 andere es könnten aber ich kann versuchen die Zeit die wir haben so schön wie möglich zu machen!“ „Meinst du wir packen das?“ fragte Nadl ihn wieder. Tom überlegte genau was er sagen wollte und meinte „ Ich weiß, wir sind gerade erst zusammen gekommen aber es kommt doch nich darauf an wie lang so ne Beziehung schon existiert sondern wie tief und echt sie ist oder? Und ich bin mir sicher wir können das schaffen!!!“

Kapitel 51

Die nächsten 2 Tage vergingen wie im Flug und dann stand auch schon der Mittwoch vor der Tür. Der tag des Abschieds. Nadl und Tom verbrachten den Rest ihrer Zeit damit zu knutschen und die anderen einfach auszublenden. Tom meinte dann „Hey weist du was wir noch nich gemacht haben?“ „Nö, was denn?“ fragte Nadl zurück. „Na Handynummern getauscht!“ gab Tom zur Antwort. Ja das stimmte, sie hatten sich jeden Tag gesehen und brauchten nicht telefonieren, doch jetzt war das anders. Sie tauschten die Nummern. Auch mit den andern. Nun würden sie die Jungs, die sie so schnell ins Herz geschlossen hatten, nicht mehr jeden Tag um sich haben. Stoppelmarkt war vorbei und der Urlaub der Jungs auch. Jetzt ging es daran ihr Album zu promoten! Trotz des nahenden Abschieds war die Stimmung fröhlich. Niemand wollte sich wohl so richtig eingestehen, dass die schöne Zeit nun zu Ende sein sollte!
Doch dann kam David, er stellte sich vor Nadl und meinte „ Danke, das du dich dazu bereit erklärt hast den 4 Chaoten den Stoppelmarkt zu zeigen. Die Geduld hätten nich viele gehabt, glaub mir!“ „Ach, nich der Rede wert, hat mir Spaß gemacht und außerdem hab ich jetzt 4 gute freunde mehr in meinem Freundeskreis! Und die will ich auch nie wieder missen!“ antwortete Nadl etwas verlegen.
„So so 4 freunde mehr!“ lächelte auch David. „ Das mit Tom und dir ist das was festes?“ fragte er. „ Na ich hoffe doch!“ mischte Tom sich empört ein.
David grinste nur, was auch immer das bedeuten mochte und trieb die Jungs dann zum Aufbruch an.
Wir verabschiedeten uns alle sehr langsam. Schließlich mussten wir jedem noch etwas Liebes sagen aber bei Nadl und Tom dauerte es am längsten. Sie knutschten, umarmten sich und knutschten wieder.
Dann kam Bill, schnappte Tom mit einem entschuldigendem lächeln und zog ihn fort. Tom rief noch „ Ich vermiss dich jetzt schon!“ und etwas das sich anhörte wie „Ich ruf dich an!“ dann waren sie verschwunden….

Kapitel 52

NADLS GEDANKEN

Nun waren sie weg. Wann würde ich die Jungs wohl wieder sehen? Vor allem wann werde ich Tom wieder sehen? Meinte er es wirklich ernst mit mir? Warum machte ich mir eigentlich solche Gedanken darüber? Wenn er’s nich ernst meint OK! Hey ich hatte immerhin was mit ihm! Aber ich liebte ihn, ich hatte Andre für ihn stehen lassen! Das sollte was heißen!

JULES GEDANKEN

Ja jetzt waren sie weg! Würde ich Bill je wieder sehen? Ich hatte ihm doch nicht mal gesagt was ich für ihn fühle! Klar wir hatten uns geküsst aber ich war ja so blöd und musste abblocken! Hoffentlich gibt er mir noch mal ne Chance!?

TOMS GEDANKEN

Jetzt waren wir weg! Oh man, ich vermisse Nadl jetzt schon. Hoffentlich dauert es nich so lange bis wir uns wieder sehen! Klar unsere Karriere steht im Vordergrund aber ich möchte Nadl trotzdem so schnell wie möglich wieder sehen!!!

BILLS GEDANKEN

Wie lange würde es dauern bis ich Jule wieder sehen würde? Ich musste ihr sagen das ich es ernst meinte! Das mir was an ihr liegt. Ich glaub sie hat mir das nicht ganz geglaubt, nachdem ich sie geküsst habe….


„SO Mädels, sie 4 Schnitten sind erstmal weg!“ Holte Pj uns wieder in die Realität zurück. „Was machen wir nun? Die Ferien sind schließlich noch nicht um!“ „Ja keine Ahnung!“ gab Jule wieder und auch Nadl konnte noch keinen klaren Gedanken fassen. Sie fuhren alle nach Hause und Jule fragte Nadl „ Und was wird jetzt aus Tom und dir?“ „Ja, keine Ahnung. Wenn das was er gesagt hat ernst gemeint war, dann sind wir jetzt wohl zusammen!“ Dann wollte Nadl Jule eigentlich fragen was mit ihr und Bill ist, doch da klingelte Nadls Handy.

Kapitel 53

„Hey Schatz! Na wie sieht’s bei dir aus?“ fragte Tom. „Etwas einsam ohne dich!“ gab Nadl zurück. „Ich vermiss dich!“ kam es von beiden Seiten gleichzeitig. Tom und Nadl lachten.
„Ne, ehrlich mal, ich vermiss dich echt!“ „Ich dich auch!“ gab Nadl zurück. „ Du weist, wir sind jetzt viel unterwegs und ich will dich so oft wie nur irgendwie möglich sehen!“ sagte Tom in den Höherer. „Und was soll das jetzt heißen?“ fragte Nadl zurück. „ Na ihr habt doch noch Ferien und nächste Woche sind wir in Hamburg und ich hab mir gedacht, du und Jule ihr könntet doch dahin kommen und dann noch n bisschen mit rumreisen!?“
Nadl war erstmal sprachlos. „Nadl? Hallo Schatz? Bist du noch dran?“ fragte Tom. „Ja, ja! Bin bloß grad etwas überfordert! Klar kommen wir mit! Dann sehen wir uns nächste Woche in Hamburg!“ rief Nadl fröhlich in den Höherer. „Okay süße, dann bis nächste Woche! Ich hab dich lieb!“ sagte Tom noch. „Ich dich auch!“ sagte Nadl noch dann legte sie auf.
„Sag mal was strahlst du denn so?“ fragte nun Jule „Und wer kommt wo mit?“ „Jule wir zwei gehen nächste Woche mit den Jungs auf Tour!“ strahlte Nadl sie an. „In Hamburg treffen wir uns und dann fahren wir mit! Na was sagst du?“ sprudelte es nur so aus ihr heraus. Nun war es bei Jule an der Reihe sprachlos zu sein. „Hallo Jule, bekomm ich mal ne Antwort?“ fragte Nadl. „ Ja klar, ich hatte nur nich gedacht, dass wir die Jungs so schnell wieder sehen! „ gab Jule zurück.
Dann wurden die 2 ganz wuselig. „Oh mein Gott Jule, dann müssen wir noch überlegen, was wir alles mitnehmen müssen. Das ist in einer Woche und wir müssen bestimmt was für jede Gelegenheit was dabei haben!“ sagte Nadl ganz aufgedreht.
„Ja du hast Recht. Dann bring mich nach Hause, damit ich zu packen anfangen kann und waschen und so!“ sagte Jule. Gesagt getan!

JULES GEDANKEN

Oh mein Gott, ich sollte Bill schon in einer Woche wieder sehen! Man damit hätte ich nie gerechnet! Ich hab eher so gedacht < Aus den Augen aus dem Sinn> und jetzt das! Gott bin ich nervös.

NADLS GEDANKEN

JUHU! Ich sehe Tom nächste Woche wieder! Er meint es doch ernst mit mir! Wir gehen mit Tokio Hotel auf Tour. Wir erleben das Leben der Jungs hautnah. Ich kann Tom wieder küssen! Und Jule werde ich endlich mit Bill zusammen bringen, die soll sich nicht länger so bekloppt anstellen.


Kapitel 54

BEI DEN JUNGS

„Und Tom! Was sagt Nadl?“ fragte Bill ungeduldig wie ein kleine Kind. „Also es wäre zwar schön, dass wir ihr das Angebot machten aber die beiden haben keine Zeit!“ gab Tom mit einem traurigen Blick zur Antwort.
In Bills Gesicht spiegelte sich erst ein ungläubiges grinsen was aber schnell zu einer Grimasse wurde und dann einer unübersehbaren Traurigkeit wich. „Das heißt, Nadl hat das mit dir nicht ernst gemeint?“ fragte Bill unsicher. „ Ha ha reingefallen! Klar kommen die beiden nächste Woche mit uns mit!“ lachte Tom seinen Bruder aus, der das gar nicht so komisch fand. „Du Arschloch! Was sollte das!?“ fragte er sauer. „Hey komm mal runter! Du glaubst doch wohl nich, dass ich das gemacht hätte wenn Nadl mir abgesagt hätte oder?“ meinte Tom ernst. „Na bei dir weiß man ja nie!“ gab Bill bloß grinsend zurück. „Das heißt wir hätten die Mädels an unserem Geburtstag bei uns!“ gab Tom dann noch zu bedenken. „Sag mal Tom, willst du das mit Nadl eigentlich öffentlich machen?“ fragte Bill ihn. „ Na ja, wenn wir länger zusammen sind dann klar! Aber jetzt im Moment noch nicht und auch nicht ohne ihre Einverständnis!“ antwortete Tom.
Damit war das Gespräch für ihn beendet.
Gustav und Georg tuschelten auch schon die ganze Zeit über die Twins.

„Hey Gustav, was hältst du davon das unsere zwei Mädchenschwärme so verliebt sind?“ fragte Georg. „Also ich glaub Tom tut das ganz gut! Vielleicht schleppt er jetzt nicht jeder Nacht ein Groupie ab und kommt wieder etwas runter! Ja und Bill keine Ahnung!“ antwortet er. „Was hältst du denn davon?“ „Na ja, ich muss dann wohl jetzt alleine losziehen! Aber ich gönns den beiden! Hoffentlich die Fans auch wenn’s erstmal an die Öffentlichkeit kommt.“ Gab Georg zurück.
Dann wurde es ruhig im Van und alle hingen ihren Gedanken nach. Bis sie schließlich in Köln ankamen, dort wollte die Bravo ein Interview mit ihnen machen.

Kapitel 55

„Sagt mal, was antwortet ihr eigentlich wenn der Reporter euch fragt wies in Vechta gewesen ist? Es war schließlich kein Geheimnis das ihr da wart!“ fragte David. „Na ganz einfach!“ antwortete Bill „ Wir sagen ihm das es super war, dass wir viele neue Leute kennen gelernt haben und einfach mal wieder Spaß hatten ohne daran zu denken das wir Tokio Hotel sind.“ Auch die anderen Jungs waren mit der Antwort zu frieden und dann ging’s ins Hotel. Die Jungs hatten gerade noch Zeit genug noch einmal in den Spiegel zu schauen, dann mussten sie schon los zu Interview. „Oh man!“ sagte Tom. „Da lob ich mir die Woche bei den Mädels, da war wenigstens nicht so ein Stress! Aber ich liebe ja meinen Beruf!“ Bill stieß ihm in die Seite und lachte „ Nu hör mal auf so sarkastisch zu labern!“ Tom verdrehte die Augen und die 4 betraten den Raum wo das Interview stattfinden sollte. Es dauerte auch keine 5 Minuten, da kam der Reporter. „Hey Jungs! Sorry aber bei dem Verkehr ist das kaum möglich pünktlich zu sein!“ sagte er, er gab den Jungs die Hand und setzte sich. „Na so wie der aussieht hat der eher noch ne Rund gepennt als Auto gefahren!“ flüsterte Tom, Gustav zu. Der musste grinsen! Tom hatte keine Lust mit dem Bravofritzen zu quatschen. Er wollte lieber mit Nadl telefonieren oder mit Bill über sie quatschen. Er hatte noch so viele Fragen und da Bill eher derjenige war, der ernsthafte Beziehungen führte, musste er nun herhalten.
Doch erst das Interview, schließlich war er Profi auch wenn er keinen Bock hatte.

BRAVO: „ Also Jungs, wie war euer Urlaub im Norden?“
BILL: „ Soweit ganz geil! Wir hätten nie gedacht das wir so viel Spaß hätten in dem kleinen Kaff!“
TOM: „ Und die Mädels waren der Hammer! Eine geiler als die andere.“

BRAVO: „ Apropos Mädels! Es gibt Fotos von euch mit 4 Blondinen und einer rothaarigen. Wer sind diese Mädels?“
TOM: „ Ach, haben se uns doch abgeschossen! Also das waren quasi unsere Betreuerinnen. Eigentlich hatten wir bloß eine und ihre Freundin, doch wir haben versprochen das sie ihren gewohnten Gang gehen konnten. Deshalb so viele Mädels!“ er grinste.
GEORG: „ Ja und die 5 waren super lieb, wir hatten mächtig viel Spaß mit ihnen.

BRAVO: „ So,so viel Spaß! Na dann erzählt mal wie feiert man denn diesen Stoppelmarkt?“
GUSTAV: „ Also uns wurde erklärt, was in Hamburg der Dom ist, in Köln der Karneval oder in München das Oktoberfest, dass ist der Stoppelmarkt für die Vechteraner. Einfach 6 Tage feiern was das Zeug hält! Es hat super viel Spaß gemacht und vor allem gab es keine Sperrstunde. Teilweise waren wir erst morgens um 6 zurück.“

BRAVO: „ na dann haben euch die Mädels wohl ganz schön rangenommen was!? < Bill und Tom wechselten einen viel sagenden Blick, dem der Reporter nicht entging!> Nun erzählt mal wie heißen die 5 glücklichen denn?“
BILL: „ Also unsere „Betreuerin“ hieß Nadine, genannt Nadl < Tom grinste>, ihre Freundin Jule und die anderen Pj, Sandra und Alina.!“

So zog sich das Interview noch ne ganze Zeitlang hin.

Kapitel 56

Als die Jungs auf dem Weg zu ihren Zimmern waren, war Tom wieder am meckern „ Jungs ich hab kein Bock! Wir hätten noch ne Woche länger in Vechta bleiben sollen!“ „ Mensch Tom, kannst du mal aufhören die ganze Zeit schlechte Laune zu verbreiten? Das ist ja schlimm mit dir seit dem du verliebt bist!“ entgegnete ihm Bill genervt.
Die Zwillinge hatte wie so ziemlich alle Twins die sich so nahe standen, die Gabe, wenn der eine von beiden schlechte Laune hatte, sie auf den anderen zu übertragen.
Tom zog nur eine Grimasse und verschwand auf seinem Zimmer.

BEI JULE UND NADL

Nadl schnappte sich das Telefon und rief bei Jule an „ Maus!?“ „Ja!“ kam nur von ihr zurück. „Ich hab jetzt alles so weit gepackt! Meinst du, ich sollte noch hohe Schuhe mitnehmen und schickere Klamotten?“ „Ja mach mal! Auch wenn wir die nicht brauchen, Tom kannst du damit sicher mal überraschen! Der kennt dich ja gar nicht wenn du deinen eingebildeten hast!“ gab Jule ihr zur Antwort.
Ja das stimmte, Tom hatte mich nur Stoppelmarkt gesehen, da läuft man schon bisschen aufgetakelt durch die Gegend aber eben bequem und nich mit Absätzen und Blazer sonder eher so sportlich schick.
Nadl nahm Jules Antwort so hin, sagte ihr noch tschüss und legte dann auf.
Sie überlegte sich was sie machen sollte und rief bei Tom an „ Hey Schatz! Na Interview überstanden?“ „ Hey Maus, klar, bin doch Profi!“ gab er zurück, Nadl musste grinsen. „Und was wollte der Pressetyp von euch wissen?“ fragte Nadl wieder. „ Na alles was wir in Vechta gemacht haben, wie wirs fanden und wer die Mädels waren die mit uns unterwegs waren.“ Antwortete Tom gelassen. „Na dann lass ich mich mal überraschen was ihr geantwortet habt!“ sagte Nadl grinsend in den Hörer. „Nadl, genug mit dem Small- Talk! Ich vermisse dich und hab sau schlechte Laune weil du nicht da bist!“ fing Tom wieder an. „ Hey, ich vermiss dich auch megamäßig aber ich denk dann immer an die nächste Woche und bekomme gute Laune, weil ich dich dann wieder hab!“ sagte Nadl dazu. „ Ja, du hast Recht! Vielleicht sollte ich das auch so machen! SO, ich geh jetzt zu den anderen!“ bemerkte Tom dann. „ Ja, mach’s gut! Hab dich lieb!“ gab Nadl darauf hin zurück. Sie konnte noch nicht < Ich liebe dich > sagen, dass war noch viel zu früh. Sie wusste wie es war, wenn man diese 3 besonderen Worte zu schnell zu hören bekam. Sie engten ein und waren irgendwie so bindend. „ Ich hab dich auch lieb und denk daran, ich vermisse dich!“ sagte Tom noch dann legten sie auf.

Kapitel 57

EINE WOCHE SPÄTER

„Jule, wir fahren zu den Jungs! Heute sehen wir die Jungs wieder! Ich kann Tom wieder küssen!“ tanzte Nadl um Jule herum. Jule fand das nicht so toll. Sie freute sich auch tierisch darauf die Jungs wieder zu sehen, vor allem Bill aber so aufgekratzt wie Nadl war sie bei weitem nicht. Dann stiegen die 2 endlich ins Auto und fuhren zu Bahnhof.
Sie hatten beschlossen, lieber mit dem Zug zu fahren, da das Auto in Hamburg eh nur stehen würde. Während der Zugfahrt unterhielten sich die Zwei und malten sich aus wie es wohl werden würde. Eine Woche lang mit den Jungs auf Tour. Dann klingelte Nadls Handy, SMS < Hey Schatz, wann seit ihr denn endlich da? Ich konnte David überreden euch vom Bahnhof ab zu holen! Sagt bescheit wann ihr ankommt! Miss U .D.L!> Nadl musste grinsen, man merkte schon das Tom um einiges Jünger war als sie aber genau das genoss sie so. Dieser jugendliche Leichtsinn, sich noch nicht über alles und jeden Gedanken machen zu müssen, einfach in den Tag rein zu leben und ihn so gut wie möglich zu nutzen. All das hatte sie in der Zeit vor Tom verdrängt. Klar hatte sie ihren Spaß gehabt aber jetzt ist es leichter. Tom zeigte ihr das das Leben schon ernst ist aber eben nicht SO ernst. Sie las die SMS Jule vor und antwortete < Um 17:15 sind wir in Hamburg! Cool das David uns abholt! Ich vermiss dich auch aber wir sehen uns ja gleich.>
Die letzte Stunde im Zug verging dann auch ganz schnell und als sie in Hamburg ausstiegen wartete David schon auf sie. Er umarmte die beiden und nahm ihnen ihre Koffer ab. „Sagt mal, was habt ihr denn da drinne? Ziegelsteine?“ fragte er. „ nö, nur das nötigste, was man eben so braucht.“ Gab Nadl gut gelaunt zurück. David zog die Augenbrauen hoch und meinte „ Das nötigste! Na wenn ihr das sagt!“ Nadl und Jule grinsten ihn an. Sie setzten sich in den Van und fuhren dann los.
Keine 10 Minuten später waren sie am Hotel. „Bohr guck dir mal die Fans an!“ sagte Jule. „ Die zerfleischen uns wenn sie uns mit den Jungs zu Gesichtbekommen!“ sagte Nadl, „ Zum Glück wissen die nix von Tom und mir!“
Sie fuhren in die Tiefgarage, sprangen dann aus dem Auto und gingen zum Fahrstuhl. David hatte ihnen gesagt, dass die Koffer geholt würden und in welchem Stockwerk und Zimmer die Jungs wohnten. Also machten sich die 2 auf den Weg.Nadl zupfte immer wieder an ihren Klamotten rum und schaute noch mal in den Spiegel. Jule war davon schon angenervt „ Nadl, Tom mag dich auch wenn du in nem Kartoffelsack durch die Gegend läufst, also hört auf damit!“ „ ja, ist ja gut!“ kam zurück und die beiden lachten. Dann hielt der Aufzug und die beiden stiegen aus.


Kapitel 58

Nadl machte sich auf den Weg zu Toms Zimmer. Sie klopfte, dann hörte sie, dass jemand zur Tür gesprintet kam. Er riss die Tür auf, zog sie herein und küsste sie. Nadl war etwas überrumpelt doch gefiel ihr die Leidenschaft, die in dem Kuss lag.

NADLS GEDANKEN

Gott hatte ich mich danach gesehnt. Nach seinen weichen Lippen, seinen warmen Händen und nach dem Geruch seiner Haut. Schön das ich das endlich wieder hab.

TOMS GEDANKEN

Gott ist sie weich. Sie riecht so gut und schmecken tut sie auch lecker. Endlich kann ich sie wieder küssen, so lang und so viel ich will!

Dann löste er sich von ihr und schaute sie etwas entschuldigend an „Sorry das ich so stürmisch war, aber darauf hab ich mich die ganze Zeit schon gefreut!“ grinste er. Nadl grinste zurück und gab ihm einen Kuss auf den Mund.
Nun sah er sich Nadl erst einmal richtig an und pfiff.
Nadl hatte sich schon heute überlegt auf eingebildet zu machen und sah dem entsprechend aus.
Schwarze enge Jeans, ein schickes weißes Top dazu < mit passendem Ausschnitt für Tom> , darüber einen Blazer und hohe Schuhe. Auch ihr Make-up und ihre Haare saßen 1a.
„Sag mal krieg ich dich so öfters mal zu sehen?“ fragte Tom. „ Wenn ich Lust dazu habe!“ entgegnete Nadl. Sie genoss es das Tom ihr Outfit gefiel. „ Das sieht echt mal Wow aus! Und wenn du ab und zu so rumläufst für mich, wer das endgeil, aber eigentlich ist es mir egal was du an hast!“ sagte Tom wieder.
Nadl schaute ihn grinsend an und sagte dann „ Lass uns mal zu den anderen rüber! Ich wollte ihnen zumindest noch mal hallo sagen!“ „Och muss das sein?“ fragte Tom. Nadl schaute ihn an und antwortete „ Ja muss es! Wir haben doch die ganze Woche für uns!!“
Tom ließ sich wieder willig breit schlagen und sie gingen zu Bill.

Kapitel 59

Jule war als erstes zu Bill gelaufen um ihn zu begrüßen. Auch ihre Begrüßung war sehr stürmisch, wenn auch nicht mit einem Kuss. Beide fingen an zu reden und lagen sich dann lachend in den Armen. „Boahr bin ich froh dich zu sehen!“ sagte Bill glücklich. „Na und ich erst, ich hab gedacht es würde ewig dauern, bevor wir uns wieder sehen!“ antwortete Jule. „Ach Quatsch! Wir haben uns doch schon so gut bei euch verstanden und Tom hält das ohne Nadl eh kaum aus!“ grinste Bill. „Habt ihr denn Zeit, heute privat noch was zu machen?“ fragte Jule wieder. „Klar, heute haben wir frei, ansonsten könnten wir uns auch eh nich konzentrieren!“ grinste er. „So, wieso das denn nicht?“ fragte Jule herausfordernd. „Na weil wir uns viel zu sehr freuen euch zu sehen und es bestimmt viel zu erzählen gibt!“ antwortete er offen. „Bill! Hast du Lust mit mir Schoppen zu gehen? Mit Nadl brauch ich so was nich machen, die hasst das! Außer wir kaufen Schuhe!“ fragte Jule etwas schüchtern. „Klar, kennst du dich denn hier aus?“ fragte er zurück. „Ja, ich bin öfter hier, mein Paps wohnt in Hamburg!“ „Na dann, sag ich David bescheid und wir ziehen los!“ gab er freudig zur Antwort. Bill rief David an, sagte ihm was er und Jule vorhatten und wollte dann los. Noch einen Blick in den Spiegel und dann….

Kapitel 60

… klopfte es an der Tür. „Oh ne, wer ist das denn jetzt?“ fragte Jule genervt. Bill ging zur Tür und öffnete sie. Nadl sprang ihm um den Hals und meinte „Na kleiner, wollte nur mal Hallo sagen!“ Bill schaute etwas perplex und Tom grinste ihn an. Nun konnte auch Bill lachen und sagte neckisch „ Ach, du bist auch hier!? Hatte ich nicht mit gerechnet!“ „Haha! Auf den Arm nehmen kann ich mich auch alleine!“ gab Nadl grinsend zurück. „Was habt ihr zwei hübschen denn so vor?“ antwortete Nadl. „na ja Bill und ich wollen Schoppen gehen! Mit dir kann man das ja nich!“ antwortete Jule. Ja da hatte sie wohl Recht, Nadl hasste Weiberkram wie Schoppen, es sei denn es ging um Schuhe. „Achso, na dann wünschen wir euch noch viel Spaß oder Schatz?“ fragte Tom. „Ja das sehe ich auch so und wir zwei gehen noch Gustav und Georg ärgern!“ gab ihm Nadl zur Antwort. Sie verabschiedeten sich von den zweien und machten sich auf den Weg zu den G-Boys. „Na endlich!“ kam von Jule und sie gingen los zu Schoppen.

Kapitel 61

„Wo wollen wir denn als erstes hin?“ fragte Bill. „Na ja lass mich mal überlegen!“ grinste Jule. „Also ich hätte Lust durch sämtlich Läden zu tingeln und dann darfst du mich stylen!“ Bill schaute Jule an und grinste zurück „ Na ich hoffe du weist worauf du dich da einlässt?“ „Na ja schlimmer kann’s nich werden oder?“ fragte Jule zurück. Bill zog bloß die Augenbrauen hoch. Dann mussten sie lachen.
Jule sah immer aus wie sie wollte und zog auch das an was sie wollte. Wenn sie bock auf Baggies hatte, dann eben Baggies, wenn sie bock auf schick hatte, dann eben schick. Heute sah sie normal aus, also für Nadl normal. Schlaghose, Top und Turnschuhe. „Sag mal kennst du hier second- hand Läden?“ fragte Bill. „Klar!“ antwortete Jule. „Na dann los!“ sagte Bill. Die beiden verfielen in einen absoluten schoppingwahn und zum Schluss war Jule komplett neu eingekleidet. Sogar neue Unterwäsche hatten die beiden gekauft. Das die beiden in so kurzer Zeit so viel gefunden hatten grenzte fast an ein Wunder, denn schließlich hatten sie bloß 3 Stunden noch Zeit gehabt bis die Geschäfte schlossen. Aber dennoch war auch noch Zeit zum rumalbern gewesen. „Na da wird Nadl Augen machen wenn sie das sieht!“ meinte Jule glücklich. Bill lächelte sie an und meinte „ Ich glaub nicht bloß Nadl!“
Die beiden waren auf dem Weg zurück ins Hotel.
„Bill kann ich mich bei dir umziehen und alles und dann die anderen mal richtig schocken?“ fragte Jule wieder. „Klar, den Spaß lass ich mir nicht entgehen!“ kam es von Bill lachend zurück. Im Hotel angekommen verschwanden die beiden sofort auf dem Zimmer und Jule ging duschen.


Kapitel 62

JULES GEDANKEN

Bohr mit Bill Schoppen gehen macht sau viel fun! Ich hätte nie gedacht, dass er mir so zielsicher Sachen raussuchen könnte. Ich bin echt mal gespannt was die anderen, vor allem Nadl, für Augen machen werden.

Sie schlüpfte in ihre neuen Klamotten und ging zurück zu Bill. Der konnte nich anders und Pfiff, wie Stunden zu vor sein Bruder bei Nadl, als er sie so sah.
Jule hatte ne enge Schlagjeans an, die Löcher hatte, die mit rot kariertem Stoff hinterlegt waren. Dazu ein rotes enges T-Shirt mit Totenkopf drauf (was auch sonst), außerdem viele Armbänder und andere asseciouas. Nun kam Bill wieder an die Reihe. Er hatte ihr versprochen sie zu schminken und ihr die Haare zu machen. Nach dem die Haare fertig waren schminke Bill Jule. Sie bekam ein wenig Make- up von ihm aufgetragen und dann leicht und zart Kajal aber doch so das es auffiel. Auch einen Liedstrich zog er ihr und dann bekam sie schwarz weißen Liedschatten. Zum Schluss noch Maskara und fertig war Jule gestylt. Als sie sich im Spiegel betrachtete stellte sich Bill zu ihr und umarmte sie „gefällt dir dein neues Styling?“ „Und wie Bill, und wie!“ antwortete Jule glücklich und sie drehte sich zu ihm um. Endlich wusste sie das es falsch gewesen war es nicht mit ihm zu versuchen. Er war so lieb zu ihr gewesen und ist es immer noch, obwohl sie ihn hatte abblitzen lassen. Sie schauten sich tief in die Augen und kamen sich immer näher…...

 
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